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YouTube Videos schneiden mit Adobe Premiere Rush (Review)

YouTube Videos schneiden mit Adobe Premiere Rush (Review)

Du willst Videos von dir selber machen und du fragst dich, welches Schnittprogramm du dafür nutzen sollst?

Bei der Google-Suche zeigt sich schnell: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Apple-User arbeiten oft mit iMovie, denn das gibt es auf dem Mac umsonst. Viele andere kaufen sich Filmora, Camtasia, oder andere Programme.

Zu jeder Software gibt es viel Lob und genau so viel Kritik. Wie entscheidest du, was das Richtige für dich ist?

Ich empfehle meinen Kunden das Programm Adobe Premiere Rush. Das ist ein Schnittprogramm, das du im Abo für knapp 10 Euro im Monat bekommst. Nachfolgend findest du ein kleines Adobe Rush Review mit den wichtigsten Vor- und Nachteilen.

Screenshot vom Schnitt eines YouTube Videos
Screenshot aus Adobe Premiere Rush

ADOBE RUSH REVIEW: MEINE 5 GRÜNDE, WARUM ICH GENAU DIESES PROGRAMM EMPFEHLE

1. Die Entwickler bei Adobe haben Premiere Rush wirklich sehr gut durchdacht und auf die Bedürfnisse von YouTubern und anderen „Video-Creators“ für Social Media zugeschnitten. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, Videos im quadratischen Format zu schneiden und dann direkt aus dem Programm auf Instagram hochzuladen.

 

2. Adobe Rush funktioniert auch als App auf dem iPhone (die Android-Version soll folgen) und spricht somit vor allem junge Nutzer an. Und wie wir alle wissen, sind es die jungen Nutzer, die neue Trends setzen und was heute ein Trend ist, kann morgen schon ein etabliertes Produkt sein. Klar: man muss nicht jede Strömung mitmachen, aber meine Einschätzung ist, dass es sich lohnt, den Trend zu Schnittsoftware mit verknüpfter App frühzeitig aufzugreifen, um dann schon gut mit dabei zu sein, wenn zum Beispiel ältere Software vom Markt genommen wird (Stichwort „Early Adopter“).

 

3. Adobe ist ein riesiger Konzern. Mit ihrer Creative Suite, spielen sie in vielen Bereichen auf dem Markt ganz weit vorne mit (Premiere Pro), oder sind sogar Marktführer (Photoshop, Illustrator). Das bedeutet auch: Sie werden nicht so einfach weggehen. Sie haben die Ressourcen, ihr neues Programm so lange weiter auszubauen und zu bewerben, bis es sich etabliert hat. Andere Schnittprogramme werden dieser Konkurrenz eventuell weichen müssen und ich kann nur sagen: Es ist richtig doof, wenn das Schnittprogramm deiner Wahl vom Markt genommen wird. Dann musst du nämlich wechseln und dir ein ganz neues Programm aneignen (hab ich schon erlebt, siehe weiter unten).

 

4. Bei Adobe Stock gibt es jetzt schon zahlreiche kostenlose „Vorlagen“ (auch „Templates“ genannt) für Adobe Premiere Rush. Damit kannst du Titel oder sonstige Texte animieren und in deine Videos einbauen. Diese Vorlagen kannst du spielend leicht in Farbe und Schrift deinem Design anpassen. So erscheinen deine Texte professionell animiert und machen echt was her. Ich glaube, dass Adobe diesen Bereich weiter ausbauen wird, auch um konkurrierende Programme in den Schatten zu stellen.

 

5. Adobe Premier Rush ist sehr nutzerfreundlich. Es kann alles, was wichtig ist und verzichtet auf alles andere. Dadurch ist die Nutzeroberfläche super übersichtlich. Aus meiner Perspektive ist das ein großes Plus, besonders wenn du ein Schnitt-Anfänger bist!

Hier gehts zum Schnitt-Tutorial “Adobe Premiere Rush für Einsteiger”

Neben all diesen Gründen ist Adobe Premiere Rush für mich auch eine naheliegende Wahl, weil es so etwas wie die „kleine Schwester“ von Premier Pro ist, dem Profi-Schnittprogramm von Adobe, mit dem ich schon seit Jahren arbeite.

WARUM ICH MICH FÜR ADOBE SOFTWARE ENTSCHIEDEN HABE

Ich musste im Laufe meiner Arbeit mit Film schon mehrfach das Schnittprogramm wechseln. Meine kleine Odyssee führte mich von „Pinncale Liquid Edition“ über den „Avid Media Composer“ bis hin zu „Final Cut 7“. Als das dann auch nicht weiter unterstützt wurde, bin ich vor ein paar Jahren bei Premiere Pro gelandet.

Jedes Mal hat der Wechsel der Schnittsoftware dazu geführt, dass ich mich in ein neues Programm einarbeiten musste. Abläufe, die mir wie im Schlaf von der Hand gingen, haben auf ein mal super lange gedauert. Ständig habe ich nach irgendwelchen Funktionen gesucht, die natürlich in jeder Software an unterschiedlichen Stellen „versteckt“ ist. Ich habe meine Entscheidung für Premiere Pro bisher nie bereut und ich bin mir, wie weiter oben schon beschrieben, sicher, dass es Premiere Pro noch lange geben wird.

PREMIERE PRO RUSH GIBT ES NUR IM ABO!

Was einige Nutzer bei Adobe Rush als Minus sehen ist, dass man es nur im Abonnement bekommt. Man kann es also nicht ein Mal kaufen, sondern zahlt jeden Monat dafür. Ich finde, dass knapp 10 Euro im Moment eine lohnenswerte Investition in ein gutes Schnittprogramm sind. Wenn du dran bleibst und wirklich regelmäßig gute, neue Videos produzierst, wird der positive Effekt auf dein Business langfristig so groß sein, dass du über die 10 Euro nicht mehr nachdenkst.

Was wiederum für das Abo spricht ist, dass Adobe Rush ständig technisch auf dem neusten Stand gehalten wird und sich auch inhaltlich weiter entwickelt (du wirst zum Beispiel, wie oben schon erwähnt, immer wieder neue „Templates“ im Programm vorfinden).

DER BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Und zum Abschluss meines „brennenden Plädoyers“ für Rush möchte ich noch erwähnen, dass sich auch ein Blick über den Tellerrand lohnt: in den USA ist Adobe Premiere Rush bereits viel etablierter und wird auf unterschiedlichen Kanälen sehr positiv besprochen.

Ein weiteres Zeichen, dass es bei uns auch bald so weit ist?

Bist du von Adobe Premiere Rush überzeugt? Wenn nein: Für welches Schnitt-Programm hast du dich entschieden? Schreib mir gerne einen Kommentar.

Ich freue mich, von dir zu hören!

Deine Beatrice

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